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Schlagwort-Archiv: Fundsachen

Heute im Internet

MBA Online hat Jugend forscht gemacht und Fakten zusammengetragen, was an einem Tag im Internet passiert. Durchschnittlich. Ziemlich beeindruckend.

Beunruhigend finde ich persönlich, dass an so einem Tag mehr iPhones verkauft als Babies zur Welt gebracht werden. Durchschnittlich. Aber zumindest neun Monate nach Karneval dürfte das Pendel zur anderen Seite ausschlagen. Findige Rechner können jetzt einmal knobeln, wann es mehr iPhones als Menschen auf der Welt geben wird.

Thanks to MBA Online for the amazing facts and figures!

A Day in the Internet
Created by: MBA Online

Glückspfennige, Währungsturbulenzen und warum die Griechen den Euro brauchen

Der Emil hat kürzlich einen Glückspfennig gefunden. Eigentlich ist es ja ein Cent. Für ihn und viele Kommentatoren ist und bleibt es ein Glückspfennig. Er hat sich dazu so seine Gedanken gemacht. Der Medienkanzler greift den Ball auf und folgt der Assoziationskette…

Der Glückscent ist eine frei konvertierbare Währung, folgt aber eigenen Gesetzmäßigkeiten. Sein Nomninalwert entspricht 1,95583 Glückspfennigen. Allerdings greift hier das Gleichheitsprinzip: Glück=Glück=Glück. Damit entspricht der tatsächliche Wert des Glückscent also exakt dem des Glückspfennigs.

Folglich ist der Glückscent ausgesprochen wertstabil. Daran wird auch die Euro- und Schuldenkrise nichts ändern. Der gefundene Cent, sorgfältig aufbewahrt, wird weiter Glück bringen – ganz gleich wie der Euro steht. Selbst bei Hyperinflation wird er seinen Wert behalten. Möglicherweise wird er sogar steigen, denn bei zunehmendem Bargeldvolumen und fortschreitendem Wertverlust werden die Münzen nach und nach verdrängt – als erstes die mit geringem Nominalwert. Das Glück wird rarer.

Emils Glückspfennig (Quelle: der Emil)

Emils Glückspfennig (Quelle: der Emil)

Die Italiener können das nur bestätigen. Sie sind erst mit der Einführung des Euro-Bargelds im Jahr 2002 in den Genuss des Glückscents gelangt. Theoretisch ergab zwar eine Lira zuvor 100 Centesi, praktisch betrug der kleinste Münzwert allerdings 50 Lira.

Und dann sind da noch die Griechen. Manch einer sagt ja, die sollen die Drachme wieder einführen. Was bedeutet das für den griechischen Glückscent? Eine Drachme ergibt 100 Lepta, im Singular ein Lepto. Den Cent nennen die Griechen laut Wikipedia bis heute Lepto. So weit so gut. Allerdings hat Griechenland wegen des geringen Nominalwertes schon 1986 aufgehört, Lepta zu prägen, so dass irgendwann praktisch keine mehr im Umlauf waren. Kein Wunder, denn der Gegenwert eines Lepto beträgt 0,000029 Euro. Der Glückslepto kam für die Griechen also auch erst mit der Euro-Einfürung.

Was folgt daraus? Wenn die Griechen aus der Eurozone austreten, verlieren sie den Glückslepto. Das darf nicht passieren. Denn Glück können die Griechen derzeit wirklich gebrauchen. Wünschen wir es ihnen!

Bundesminister a. D. zu Guttenberg – ein Phänomen

(Quelle: Titanic)

Der einst so schillernde Herr zu Guttenberg ist den Doktor nun schon ein paar Tage los. Dafür darf er sich jetzt mit einem neuen Titel schmücken: a. D.

Aber Scherz beiseite. In seiner Abschlussvorstellung zeigt er nach Wochen des Rumlavierens erstmals wieder die Klarheit, Geradlinigkeit und Konsequenz, für die er in weiten Teilen der Bevölkerung so geschätzt wird. Auch wenn so mancher Journalist noch ätzt, er, der begnadete Redner, habe die vorbereitete Erklärung vom Blatt abgelesen. Selbst eine nachvollziehbare Begründung für seinen für viele verspäteten Rücktritt liefert er, auch wenn sie ihm nicht jeder so abnehmen wird.

Der Mann bleibt ein Phänomen bis zum Schluss – und wird uns sicher noch weiter erhalten bleiben. Phänomenal – ohne jetzt die ganze Debatte noch einmal aufwärmen zu wollen – wie jemand bis zuletzt behauptet, mehrere hundert abgekupferte Seiten seien ein Fehler, aber kein Vorsatz. Da fehlen einem die Worte und somit kein Kommentar.

Erschreckend: Während die arabische Welt aus den Fugen gerät, mit ungezählten Toten, entsetzlichem Leid und bisher nicht abzuschätzenden Konsequenzen für uns alle, dominiert der ehemalige Medienstar nach wie vor die Titelseiten. Selbst dem irren Diktator Gaddafi stiehlt er noch die letzte Show.

Es braucht wohl ein unerschrocken respektloses Satiremagazin wie Titanic, um die beiden Szenarien zusammenzuführen. Es sammelt fiktive Stimmen zum Rücktritt von zu Guttenberg. Darunter:

“Weichei!”

Muammar al-Gaddafi, Volkstribun

Für Quellenangaben und korrekte Zitate ist allein der Autor verantwortlich…

Drogen nehmen und rumfahren

Unglaublich. Witzig. Relaxed. Die Zukunft. Diese Leute wollen keine Tageszeitung. Die wollen einfach nur Drogen nehmen und rumfahren…

Gefunden bei Spreeblick.Relaxed.

Die Bruderschaft der Vuvuzela

Die Vuvuzela – wird sie jemals wieder aus Mittelerde verschwinden?

Gefunden auf kress.de