Linux für Einsteiger auf SPIEGEL-ONLINE


c't kompakt 01/2010 aus dem Heise Zeitschriften Verlag

Aufgrund der Dominanz von Microsoft – auch in der öffentlichen Wahrnehmung – haben sich bisher die wenigsten PC-Nutzer ernsthaft mit den Möglichkeiten von Linux auseinandergesetzt. Open Source hat meist nur da eine Chance, wo es auf Windows läuft. Wäre es anders, wenn es in den Medien einmal einen Linux-Hype gegeben hätte? So richtig haben sich da bisher nur wenige rangetraut. Der Mainstream berichtet kaum und Nischenblätter wie Linux Magazin oder Linux User richten sich im Wesentlichen an Profis oder ambitionierte Nutzer, die ihre Entscheidung bereits getroffen haben.

Ich habe es nie richtig verstanden, warum Linux bei Privatanwendern und kleinen Unternehmen noch keinen Platz erobert hat. Sicher gibt es Hemmschwellen beim Umstieg. Aber vor allem ist es doch immer noch das Image, dass Linux ein System für Bastler, Marktverweigerer und Vegetarier ist. Und das ist Unsinn. Ganz sicher. Die Massenmedien haben bislang wenig dazu beigetragen, dieses Image gerade zu rücken.

Seit etwa zehn Jahren nutze ich jetzt Linux. Seit mindestens 5 Jahren ist mein Rechner Windows-freie Zone und mir fehlt nichts. Im Gegenteil: Wenn ich anderswo mit Windows-Neu Installationen konfrontiert werde, staune ich immer wieder wie viel einfacher es ist, ein komplett neues Linux-System mit allem was dazu gehört aufzusetzen. Die Hardware-Unterstützung ist (von Ausnahmen abgesehen) mittlerweile kaum noch ein Thema. Die Anwendungen sind ausgereift und benutzerfreundlich. Da man Linux problemlos als Zweitsystem installieren kann, lässt sich der Übergang sanft gestalten. Natürlich kann man auch einfach eine Experimentier-Umgebung aufbauen oder mehrere Systeme parallel testen.

Das neue c’t kompakt Linux aus dem Heise Zeitschriften Verlag hat erfreulicherweise die Netzwelt-Redaktion von Spiegel online überzeugt. Sie zitiert einen wunderbaren und leicht verständlichen Artikel von Andrea Müller, der Lust auf den Einstieg macht. Es wäre wünschenswert, wenn die Mainstream-Medien diesem Beispiel folgen und dem Thema künftig  mehr Aufmerksamkeit schenken würden…

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