Das Sommerloch das keines war oder: arme Yvonne


Nächste Woche ist es wieder so weit: Schleichende Fahrzeugmassen auf verstopften Autobahnen verkünden das Ende der Sommerpause auch in den letzten Bundesländern. Kinder strömen in leuchtenden Warnwesten zur Schule. Bundestag und Bundesrat kommen endlich wieder zusammen und die Abgeordneten packen ihre iPads aus. War da was?

Dieses Jahr war wohl nicht viel mit Sommerloch. Weder Sommer, noch Loch. Eurokrise, Libyen, Syrien, Steve Jobs, Westerwelle, und Irene. Ein Wahnsinnssommer. Kalendarisch, nicht meteorologisch. Von nachrichtenarmer Zeit mag man da nicht sprechen.

Schade nur für Yvonne. Klingt wie ein Hurricane, war aber eine Problemkuh. Wie geschaffen für das Sommerloch. 98 Tage hat sie darin ihr Unwesen getrieben. In diesem Jahr hat sie kaum jemand beachtet. Pünktlich zum meteorologischen Herbstanfang hat sie sich den Behörden gestellt. Kein finaler Rettungsschuss wie seinerzeit bei Problembär Bruno.

Nächste Woche, das ist sicher, stehen wir wieder im Stau und Yvonne wieder auf der Weide.

P. S.: Jetzt muss ich das nach der neuen Sortierung noch einer Kategorie zuordnen. Sommerloch gehört eigentlich unter „Medien“. Dieses Sommerloch ist aber eindeutig „Zeitgeschehen“.

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