Don’t be evil…


„Evil is whatever Sergey thinks is evil” wird Google CEO Eric Schmidt in David A. Vise’s  Buch „The Google Story“ zitiert. Wie ernst kann man den Anspruch des Unternehmens dann nehmen? Als sie sich vor ein paar Jahren in China der Zensur beugten, fand Google-Mitbegründer Sergey Brin das wohl in Ordnung. Und dann war es das auch. Immerhin haben sie keine Dissidenten angeschwärzt wie Yahoo. Aber sie haben mitgespielt.

Auf einmal hat Google ein Problem mit der Zensur. Seltsam. Wie ernst ist das zu nehmen, wenn sie sich jetzt zurückziehen wollen aus dem chinesischen Markt? Späte Einsicht? Schlechtes Gewissen? Nur Gerede? Vielleicht doch mal wieder der dringende Bedarf an guter Presse? Oder kommen sie eh nicht gegen Baidu an?

Baidu gibt es nur in China. Der weltweite Markanteil der Suchmaschine liegt aber bei rund  9 Prozent. In China kriegt die erfolgsverwöhnte Google Company bisher kaum ein Bein auf die Erde. Ohne staatliche Kontrolle könnte sich das natürlich schnell ändern…

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