Droht Facebook der Exodus?


Facebook hat sich selbst zunehmend ins Kreuzfeuer der Kritik manövriert. Schlagzeilen über bedenkliche Entwicklungen in Sachen Datenschutz und Nutzer-Privatsphäre reißen nicht ab. Nun droht dem Social Network eine Profil-Löschwelle, berichtet Cnet.

(Quelle: Pressetext)

Hat Facebook es übertrieben? Wie der immer gut informierte Nachrichtendienst Pressetext berichtet,  planen Nutzer aus Sorge um den Schutz ihrer persönlichen Daten massenhaft aus dem sozialen Netzwerk zu fliehen.

Laut Search Engine Land führt die Suchanfrage „Delete Facebook Account“ das Ranking der Top-Vorschläge auf Google an. Auch in anderen Suchmaschinen häufen sich derartige Anfragen.

Sie haben es vielleicht zu toll getrieben. Schlimm genug, dass es einer Suchmaschine bedarf, um den Delete-Button zu finden…

Hier geht’s zum vollständigen Artikel:  Löschwelle von Facebook-Profilen greift um sich

Eine Antwort zu “Droht Facebook der Exodus?

  1. Eine Fluchtwelle bei Facebook – zu hoffen wäre es. Doch ob das wirklich zutrifft oder nur eine kurzfristige Welle ist, das bleibt offen, zumal parallel die Pressemeldung erschien, dass Facebook mittlerweile bei der Verweildauer auf Platz 1 steht.

    Sollte es jedoch stimmen, dann wäre das ein echter Hoffnungsschimmer, denn dann hätten die User vielleicht doch begriffen dass Datenschutz und Privatsphäre keine abgehalfterten Begriffe sind und Zuckerberg – der muss so etwas natürlich äußern, schließlich verdient er sein Geld damit – eben mit seiner Einschätzung nicht richtig liegt.

    Es kann aber auch sein, dass irgendwann einmal der berühmte Tropfen in das Fass geraten ist und die Leute die Schnauze gestrichen voll haben. Beispiel für die mittlerweile maßlose Tendenz der Datensammelwut von Facebook gefällig? Die Vorstellung der Neuerungen von Facebook auf der Entwicklerkonferenz f8 am 21. April. Hier wurden Widgets vorgestellt die zum Teil Orwell’sche Ausmaße angenommen haben. So erfährt Facebook etwa das eine Webseite auf der ein Widget vorhanden ist gerade geladen wird, selbst wenn der zugehörige Button nicht angeclickt wird. Und ist der Nutzer gar bei Facebook angemeldet und liegt das Facebook-Cookie auf seinem Rechner, dann wird er eindeutig identifiziert und sein Surfverhalten ausspioniert. (Wer sich hierzu einen breiteren Überblick verschaffen möchte, dem empfehle ich den Artikel von Herbert Braun in der c’t Ausgabe 11/05 auf Seite 34).

    Ich jedenfalls fühle mich absolut in meiner Ansicht bestätigt, dass der Bogen den man um ein solches Unternehmen machen sollte, nicht weit genug sein kann.

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